Achtsamkeits-ABC

Bewältigungsstrategie

Bewältigungsstrategie beschreibt in der Psychologie den Umgang mit schwierigen, belastenden Lebensumständen und einschneidenden Situationen und Ereignissen (siehe auch Coping und Copingmodell). In der Stressforschung hat Richard Lazarus diesen Begriff geprägt. Er versteht unter Bewältigung/Coping alle Reaktionen von Menschen auf eine  belastende, stressige und bedrohliche Situationen. Lazarus sieht die Aufgabe von Bewältigungs- bzw. Copingstrategien darin, Menschen […]

Bio-Psycho-Soziales Modell

Das heutige Menschenbild betrachtet den ganzen Menschen bio-psycho-sozial in seinem Gesundsein sowie Kranksein. Aktuelle Forschungsergebnisse aus der Neurophysiologie weisen darauf hin, „dass somatische Prozesse, emotionale und kognitive Prozesse sowie soziales Geschehen untrennbar miteinander verwoben sind“. Die von der WHO im letzten Jahrzehnt eingeführte Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) legt ein bio-psycho-soziales Verständnis […]

Coping

In der Psychologie versteht man unter Coping die Gesamtheit von Bewältigungsstrategien, mit schwierigen, belastenden und überfordernden Situationen umzugehen. Coping wurde ursprünglich von dem Stressforscher Richard Lazarus in seinem transaktionalen Stressbewältigungsmodell (siehe Stress) eingeführt. Im Rahmen der Bewertung von belastenden Situationen entwickeln Personen unterschiedliche Bewältigungsstrategien, die von den individuellen Eigenschaften und Möglichkeiten (körperliche, kognitive, mentale) der […]

Frühwarnzeichen

Frühwarnzeichen sind erste Hinweise auf eine beginnende Erkrankung bzw. Wieder- erkrankung. Je nach Krankheit gibt es verschiedene Frühwarnzeichen. Je sensibler eine Person auf Frühwarnzeichen reagiert, desto schneller können Gegenmaßnahmen bzw. Verhaltensänderungen eingeleitet werden, um der drohenden Akuterkrankung entgegenzuwirken bzw. diese zu verhindern. Besonders eindrücklich ist dies bei seelischen Erkrankungen. ‚Dabei kündigen sich Rückfälle in aller […]

Resilienz

Ebenso wie das Salutogenesemodell von Aaron Antonovsky hat in den vergangenen Jahren die Resilienzforschung an Bedeutung gewonnen „In der Psychologie und Medizin versteht man unter Resilienz die seelische Widerstandskraft, d. h. die Aufrechterhaltung oder Rückgewinnung der psychischen Gesundheit während oder nach widrigen Lebensumständen.“ In der Resilienzforschung wurden folgende bedeutsame Resilienzfaktoren herausgearbeitet: Akzeptanz, Optimismus, Selbstwirksamkeit, Verantwortung, […]

Risikofaktoren

Risikofaktoren sind im Sozial- und Gesundheitswesen alle empirisch erfassten und gesichert belegten „Vorläufer und Prädiktoren“ von organischen, psychosomatischen und psychiatrischen Erkrankungen und Entwicklungsstörungen. Es handelt sich um körperliche, psychische oder umweltbelastete Gegebenheiten, die das Auftreten von Krankheiten erhöhen.   Risikofaktoren begründen Gefährdungen der Gesundheit und Entwicklung, aber auch der sozialen, beruflichen und kulturellen Teilhabe.  Risikofaktoren […]

Salutogenese

Das von Aaron Antonovsky entwickelte Modell der Salutogenese stellt Gesundheit und Krankheit als zwei Pole eines gemeinsamen Kontinuums dar. An der Gesundheit und der Erhaltung dieser orientiert, betrachtet es Krankheit und Leid als Bestandteile des menschlichen Seins. Es handelt sich um eine ganzheitliche Betrachtungsweise des Individuums unter Einbezug alltäglicher Stressoren und gesundheitsförderlicher Ressourcen. Ein wesentliches […]

Stress

Schlagwort, Modewort, sehr häufig gebrauchter Begriff in allen Lebensbereichen, Stress, ein Begriff, der häufig im  alltäglichen Sprachgebrauch benutzt wird. Stress wird heute meistens im pathologischen Sinne benutzt. Dabei hat Stress auch seine positiven Seiten. Bekannt als Eustress trägt er dazu bei, Leistungen in unterschiedlichen Bereichen des Lebens zu optimieren und die Kreativität zu fördern. Disstress, […]
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